Freibad Harsefeld

Freibad Harsefeld

Bauherr

Leistungen

Sanierung und Attraktivierung

Bauzeit

12 Monate

Fertigstellung

2012

Wasserfläche

ca. 1.790 m² (außen)

Bebaute / Sanierte Fläche

ca. 16.800 m²

Generalplanung durch janßen bär partnerschaft mbB (vormals de witt janßen partner)

Ausgangsituation & Aufgabenstellung

Das Freibad Harsefeld am Quellenweg wurde in den Jahren 1967 bis 1969 gebaut. In der Nachbarschaft befinden sich eine Eishalle und ein Campingplatz. Nahezu 40 Betriebsjahre blieb das Bad beinahe unverändert erhalten. Bauliche Veränderungsmaßnahmen wurden lediglich in geringfügigem Umfang an der Technik und im Umkleidetrakt vorgenommen. Hier wurde ein Behinderten-WC mit Dusche neu geschaffen. Im Freibereich wurde zudem eine Großwasserrutsche am Nichtschwimmerbecken nachträglich errichtet, sowie das Planschbecken als Becken aus GFK-Elementen erneuert. Das Freibad Harsefeld war in die Jahre gekommen. Die baulichen und technischen Anlagen genügten nicht mehr den heutigen Anforderungen und waren zu sanieren bzw. zu ergänzen. Innerhalb dieser Maßnahmen war das Nichtschwimmerbecken zu erneuern bzw. das Schwimmerbecken zu sanieren. Ein neues Pumpenhaus mit entsprechender Anlagentechnik war zu errichten. Zudem sollten der Umkleidebereich und der Kiosk saniert und baulich aufgewertet werden. Die Außenanlagen sollten gestalterisch und auch inhaltlich attraktiviert und in einen barrierefreien, zeitgemäßen Zustand überführt werden. Weiterhin waren ein Kinderplanschbereich mit Spielgeräten, sowie ein Matschbereich zu planen. Die Gestaltung des Badvorplatzes mit 150 zusätzlichen Fahrradstellplätzen rundete das Programm ab. Im Zuge der Sanierungs- und Attraktivierungsmaßnahmen wurde das Schwimmerbecken im Kopfbereich neu verfliest und die Beckenumgangsflächen neu gepflastert. Das alte Nichtschwimmerbecken wurde abgebrochen und durch eine neue, vielgestaltige Nichtschwimmerbeckenanlage mit Whirlliegen, breiter Wassergewöhnungstreppe und separiertem Landebecken ersetzt. Das Rutschenangebot wurde zudem um eine Breitwasserrutsche erweitert. Die Planung sah weiterhin vor, die Liege- und Verweilbereiche gestalterisch aufzuwerten und durch wenige, gezielte Eingriffe an die Badeplatte zu binden. So wurden U-förmige und linear eingefasste Heckenräume vorgeschlagen, die auf subtile Art und Weise die Flächen gliedern, ohne diese dabei voneinander abzuschotten.

Fazit

Mit der Sanierung des Freibades in Harsefeld wurde eine attraktiv gestaltete Anlage fertiggestellt, die sich durch seine abwechslungsreichen Verweil- und Aktionsräume besonders auszeichnet. Liege- und Spielbereiche verfügen über einen eigenen Charakter, umgreifen dabei die großzügigen Bade- und Schwimmbereiche und fügen sich in das Gesamtkonzept ein. Aus technischer Sicht kann durch die gezielten Eingriffe der Betrieb des Bades mittel- bis langfristig in der erforderlichen Weise fortgeführt werden. Die Grundversorgung der Bevölkerung und damit die Sicherung „weicher“ Standortfaktoren sind für die Samtgemeinde Harsefeld und deren Umland nunmehr wieder gewährleistet.