Am 28. Juni 2026 findet in Niedersachsen und Bremen der diesjährige TAG DER ARCHITEKTUR statt.
Das Freibad in Rastede wurde hierzu von einer Fachjury zur Teilnahme ausgewählt.
Das Objekt kann an diesem Tag besucht werden.
Jeweils um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr werden am Gebäudetreffpunkt am Freibad in Rastede hierfür Führungen angeboten.
Einfach, anders – so präsentiert sich das von Grund auf sanierte Freibad in Rastede. Als Sieger eines von der Gemeinde Rastede europaweit ausgeschriebenen VgV-Verfahrens wurde das Büro mit der Sanierung des Freibades beauftragt.
Die Planungsaufgabe sah vor, das bestehende Freibad unter Beachtung der Auflagen des Denkmalschutzes, der Gartendenkmalpflege und des Bauens im Außenbereich von Grund auf zu sanieren und in Teilen zu erneuern.
Das Projekt umfasste ein neues Funktions- und Technikgebäude und die Erneuerung sämtlicher Becken unter Beibehalt der tragenden Stahlbetongrundstruktur. Fokus des Sanierungskonzepts, im Sinne des nachhaltigen Bauens, war die Aufarbeitung und Wiederverwendung vorhandener Ressourcen. Die Badtechnik wurde komplett ersetzt. Zur Erwärmung des Brauch- und des Beckenwassers kommen Fotovoltaik und ein benachbartes Biogas-Blockheizkraftwerk zum Einsatz.
Durch die Neuausrichtung und Gestaltung des Funktions- und Umkleidegebäudes des Freibades ist es gelungen, dem Bad zu einer Eigenständigkeit zu verhelfen und es als selbstbewussten Solitär zu definieren. Der neu geschaffene Vorplatz kommt nicht nur der Erschließung und Organisation des Freibades zu Gute, er verleiht dem Bad städtebaulich und ideell eine eindeutige Adresse.








































