Sauna Ronululu Rotenburg / Wümme

Sauna Ronululu Rotenburg / Wümme

Bauherr

Leistungen

Erweiterung und Sanierung

Bauzeit

6 Monate

Fertigstellung

2010

Saunafläche

ca. 600 m²

Außenbereich

ca. 300 m²

Planung und Bauleitung durch janßen bär partnerschaft mbB (vormals: de witt janßen partner)

Ausgangssituation

Die Stadtwerke Rotenburg betreiben seit den 70er Jahren das Freizeitbad „Ronolulu“ am Standpunkt Nödenstraße. Die Stadtwerke beabsichtigten die Sanierung und Attraktivierung des bestehenden Saunabereiches.

Aufgabenstellung

Die Hauptaufgabe bestand in der Umstrukturierung und Erweiterung des Saunabereiches. Die Baumaßnahmen beginnend im Mai 2010, wurden parallel zum Badebetrieb ausgeführt und sollten zum Beginn der Saunasaison 2010 abgeschlossen sein.

Lage und Erschließung

Die Erschließung des Saunabereiches blieb unverändert über den gemeinsamen Zugang des Freibades und Hallenbades über den Haupteingang im Osten bestehen. Eine zusätzliche Zugangstür zur Sauna ermöglicht dem Personal eine ständige Überwachung dieses Bereiches.

Architektur und Gestaltung

Der gesamte Innen- und Außenbereich wird durch den Einsatz warmer Farben aller Materialien und Oberflächen neu definiert. Die Erweiterungen des Umkleidebereiches nach Osten und des Loungebereiches zum Norden schaffen zusätzliche Aufenthaltsflächen. Eine neue Kristallsauna, die Kaltwasseranwendung und das Kaminzimmer begrenzen den vergrößerten Innenhof. Ein Solebecken in der Mitte des Innenhofes lädt zum Entspannen ein.

Angebot

Das Saunaangebot umfasst eine Banja, eine Kristallsauna, ein Sanarium und ein Dampfbad. Es gibt einen Eisbrunnen eine Kaltwasseranwendung im Innen- und Außenbereich, zwei Massageräume und einen Gastrobereich. Das Kaminzimmer als neuer Ruheraum, sowie der bestehende Ruheraum gewähren den direkten Blick auf den Innenhof mit dem Solebecken. Verweilbereiche am Solebecken, im Loungebereich und die beheizte Fußwärmebank bieten dem Besucher unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten.

Konstruktion

Die Neubauten und Erweiterungen wurden flach gegründet. Die Erweiterung des Umkleidebereiches ist in zweischaligem Mauerwerk hergestellt. Die Neubauten bestehen aus gedämmten Porenbetonwänden mit einer Boden-Deckelschalung aus Lärchenbrettern. Alle Glasfassaden bestehen aus Leichtmetall-Fassadensystemen. Die Dacheindeckung der Satteldächer ist in Zinkblech, im Doppelstehfalzsystem erstellt.